2019, Sommerausfahrt ins Mölltal

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24.-28.07.2019 – Wunderschönes Österreich, gut gelauntes Wien-Chapter! So kann man in Kürze die Sommerausfahrt 2019 zusammenfassen. Bereits äußerst fröhlich starteten vom American Restaurant (AR) ca. 40 Members verwöhnt mit leckeren Weckerln und süßen Croissants (Dank an Susi Unteregger, die dies ermöglichte) frühmorgens am 24.7. Richtung Mölltal Kärnten. Am Ziel, dem Mölltalerhof, angekommen wurden wir herzlichst willkommen geheißen und haben bei wunderbarem Ambiente den Abend genossen.

   

Am zweiten Tag stand die Burg Sommeregg mit der Möglichkeit, das Foltermuseum zu besuchen, am Programm. Es war ein lustiger, aber auch sehr nachdenklicher Stopp.

Die dunklen, feuchten Tunnels welche wir am Weg zum nächsten Programmpunkt, dem Kölnbrein-Stausee, passierten, lösten bei einigen eine mulmige Stimmung aus – das Foltermuseum hat nachgewirkt. Auch die Führung auf und in die Staumauer war ein Stück eine Reise in die Vergangenheit. Sehr beeindruckend, was der Mensch alles schafft und leistet.

Abends besuchten wir dann noch das „Hausmuseum“ des Mölltalerhofs zum Thema „Zeitreise“. Das Wien-Chapter kommt auch seinem Bildungsauftrag nach!

 

Der dritte Tag wurde sehr unterschiedlich genutzt. Einige frönten dem Müßiggang und genossen den Mölltalerhof und seine Umgebung, andere wählten die kürzere Großglockner-Runde, der Großteil jedoch ließ sich von Step auf die Nockalm, die Turracherhöhe (Besuch bei Rudi Strablegg) und an den Millstättersee führen, und sie bereuten es nicht! Murmeltiere, traumhaftes Panorama und vor allem eine äußerst gefällige Strecke bestätigten die Wahl.

   

Tag vier ließ etwas Wehmut aufkommen, war es doch der letzte Tag vor der Rückreise. Die traumhaften Kurven auf den Nassfeldpass, den Gailbergsattel und runter auf der italienischen Seite Richtung Tarvis ließen jede Trauer schnell vergessen. Absolute Urlaubsstimmung kam dann am Lago Predil auf, ein Tipp von Step, wo wir einen äußerst kurzweiligen Nachmittag verbrachten. Die Spaghetti Carbonara, die nicht und nicht vor den hungrigen Mäulern der Zoppis landen wollten, bleiben wohl unvergesslich.

 

Durch das Anlegen des Regengewandes wurde der Regen abgehalten und wir kamen trocken im Mölltalerhof an, wo es ein hervorragendes Essen gab: Kaspressknöderlsuppe, Rinderfilet an Gemüse mit Pilzsauce und ein unvergesslicher Apfelstrudel, der nicht besser hätte schmecken können.

Damit der Abschiedsschmerz nicht allzu groß wurde und wir bald wiederkommen, verabschiedeten sich die Hausherren Maria und Franz-Josef mit einem Schnapserl und einem glaubwürdigen Bedauern, dass wir schon abreisen. Tja, auch das kann vorkommen, wenn das Wien-Chapter verreist!

  

Der Heimreisetag bleibt unbesprochen, was soll man schon zu Regen, Feuchtigkeit und Regen sowie Regen viel sagen.

Gemütlich wurde es zuletzt dann doch noch mit einem erstaunlich großen Rest der Truppe „zu Hause“ im AR.

Abschließend müssen einige vom Chapter lobend hervorgehoben werden. Allen voran unser „Step“ alias Thomas Stepanek, ein Allrounder der Sonderklasse! Nicht nur, dass er die geplanten Routen von Pockerl – Dank an ihm an dieser Stelle! (du hast gefehlt!) – mit wichtigen Details ergänzte und einen hervorragenden Roadcaptain abgegeben hat, übernahm er auch noch die Aufgabe des Activities vor Ort und mit Unterstützung von unserem Treasurer klappte alles wunderbar mit Museumsteilnahme, Mautabgaben etc.

Fotographer Chilli, Allrounder Step, Safety-Officer Eddy, Safeties: Willi und Capo

Große Anerkennung für die Leistung unserer Safeties und Dank an Eddy, der wiederum den Tross für sein angepasstes und aufmerksames Fahren lobte 😊.Eddy, dem Chef-Safety der Ausfahrt, gelang es auch in überraschend ruhiger Art und Weise, die Rüge der Polizei bezüglich Straßensperre abzufedern und man trennte sich in Wohlgefallen. Auch seine Kommunikation mit einem ungarischen Busfahrer im Maltatal war einwandfrei 😉.

 

 

 

 

 

 

Wie so oft haben Kurt und Maja dafür gesorgt, dass niemand von der Truppe wo vergessen wird. Unterstützt wurden die beiden von unserem Director, der uns statt auf Milwaukee-Steel mit seiner „Raubkatze“ begleitete, da massive Kopfschmerzen ein sicheres Motorradfahren verunmöglichten. Gute Besserung unserem Chef, der wie immer für einen passenden Rahmen mit Ansprachen, Ansagen und diplomatischem Geschick sorgte. Dank auch an ihn.

FF ohne Harley, trotzdem mit Stil 🙂

Großen Dank auch an unseren Photographer “Chilli” der unterstützt von seiner lieben Gabi dafür sorgte, dass das Erlebnis in Bild und Video festgehalten wurde!

Zur wirklich guten Stimmung haben wir alle beigetragen:

Moni und Andi Bauer, Manuela und Peter Benada, „Capo“ Breiner, Sandra Csar, „Chilli“ Chencinsky, Andreas Dedek, Manfred Dittmayer, Maren Fick, Ferdinand Fischer, Eva Gruber, Gabi Grossmann,  „Locke“ und Alex Hengster, Ingrid und Gregor Hienert, Helmut Hofer, Oliver Hüttl, Eddy Köstinger, Edith und Tom Krauss, Willi Krchnavy, Maja und Kurt Kreul, Dariusz Krysiuk, Alex Lowatschek, Bernhard Mala, Peter Nowack, Ariane Petrini, Martina Pokorny, Wolfgang Runge, Christa und Toni Schwab, Thomas Steiniger, „Step“ Stepanek, Helga und Wolfgang Zopp.

Text: Eva (Historian)    Fotos: Chilli (Photographer) sowie: Darek, Edith und Tom Krauss, Sandra Csar, Gabi Grossmann, Toni Schwab, Pezi Nowack, Step

Info vom Roadcaptain Step: Gesamtroute 1.546,56 km und 23h 11m Fahrzeit