2022, L.O.H. Rally in Regensburg

2022, HD-CT Kick Off
7. Mai 2022
2022, Tagesausfahrt – Lunz am See
26. Mai 2022

11.-15.05.2022 – Beim ersten Hahnenschrei des 11. Mai versammelte sich eine kleine Delegation unserer LOH – Edith, Gabi, Gerda, Manuela und Sandra um genau zu sein – und machte sich mit ihrer Eskorte – Peter als Roadcaptain und Tom als Schlusslicht – auf den Weg in den hohen Norden. Nach einer ersten Rast im Cafe Opfestrudl in St. Pölten (geniale Frühstückskarte!) ging es auf geschwungenen Straßen durch Blütenstaub vernebelte Wälder weiter zur nächsten Tränke: dem Freistädter Brauhaus, einem stilechten, gut besuchten Plätzchen. Danach wurde unauffällig das Staatsgebiet gewechselt und wir wurden herzlichst von Antje und Sigi vom Niederbayern Chapter mit einer traumhaften Kuchenauswahl im Gebiet Passau willkommen geheißen. In sengender Hitze führte uns Manuela als Roadkäppchen das letzte Stück nach Regensburg, wo wir nach dem Einchecken im Hotel Niu schon etwas verwirrt in der Gegend herumwanderten, bis wir endlich beim Treffpunkt zum LOH Sammeln eintrafen: das Bräuhaus am Schloss, wo das wunderbare Ambiente zwar nicht über den akuten Personalmangel hinwegtrösten konnte, Speis und vor allem Trank allerdings schon. Und so betteten wir uns doch erst nach Mitternacht zur Ruhe um von unseren ersten 500km zu träumen.

Am 12. Mai traten wir eine geführte Tour ins Altmühltal an, zwischen knallgelben, duftenden Rapsfeldern, auf von blühenden Bäumen gesäumten Alleen, vorbei an Burgen, die auf hohen Felsen thronen, über romantische Holz- und alte Steinbrücken, bis hin nach Beilngries zur „Gans“ auf ein paar Stangerl Spargel. Zurück von unserem 150km-Ausflug machten wir uns auf in die Stadt zum Gravenreuther, wo wir es in LOH Gesellschaft lustig hatten und ein phänomenaler Zwiebelrostbraten und ein karamellisierter Kaiserschmarrn unbedingt erwähnt werden müssen. Ein Gewitter trieb uns dann zurück in die Herberge. Nur ein kleiner Ausrutscher von Petrus, denn die gesamte Reise wurde vom Frühsommer begleitet.

 

Freitag der 13te: die LOH Gemeinde war auf 160 Nasen angewachsen, was an einem entsprechenden Schnatter-Lärmpegel beim Frühstück erkennbar wurde. Wir machten uns auf eine gemütliche 120km-Tour ins Naabtal über die Fichten-Ranch, deren Küche Tags zuvor abgebrannt war, zum Prösslbräu Adlersberg, wo uns nicht nur ganz Regensburg zu Füssen lag, sondern auch wir unseren bikes, ach ja und auch gleich einer ganzen Truppe Kreidler-Moped-Fahrer. Wieder zurück ging es schon ans Aufbrezeln, denn alle LOHs wurden mit 3 Bussen zu Lucki Maurer und seinem Western BBQ-Event verfrachtet. 4 Speisenstationen, 2 Bars, 1 Live-Band und ein zuvorkommendes Team standen 160 feierlustigen Bikerinnen gegenüber … ein Fest der Superlative! … diskret soll nur erwähnt werden, dass wir kurz nach 2 Uhr wieder in der Herberge zurück waren …

Der 14. Mai begann mit einem hektischen Frühstück und einem Anstandsbesuch beim Regensburger Dealer, der sich mit Kindersekt, Pralinen und Grillstation nebst Gutscheinen vorstellte. Nach dem Souvenier-Shoppen beschloss die Wiener Delegation die Stadt ein bisschen zu erkunden. Unter anderem wurde Anna´s Cafe genauer erforscht (superLECKERes Eis!). Am Nachmittag fand im Hotel ein Flohmarkt statt und am Abend war wieder in einem Lokal reserviert. Leider klappte im Hacker-Pschorr bei den Augustinern nicht alles reibungslos – ein bayrischer Serviertraktor, der seinen Umgangsformen nach seine Lehrjahre wohl in Wien hatte – und die kleine Delegation wurde getrennt und siedelte teilweise weiter zu einem Italiener, der sie u.a. mit Spargelpizza überraschte. Beim Absacker auf dem Hotel-Terrässchen war dann bei einem Kaltgetränk aus dem „Zieh-dir-was“-Automaten wieder alles gut.

Am Sonntag, den 15ten Mai, verlief alles erstaunlich organisiert und rasch: Frühstück, bike bepacken, verabschieden und schon vor 9 Uhr waren alle bereit zur Heimreise. Roadkäppchen Edith führte die kleine Wiener LOH Gruppe zum Treffpunkt mit der Eskorte bei Passau wo Roadcaptain und Schlusslicht wieder ihre Position einnahmen und gemeinsam wurde Mühl- und Waldviertel durchquert bis man bei Gneixendorf einen letzten Stopp zur Labung aber auch zur Verabschiedung einlegte und dann durch das Kremstal zum Irenental und heimwärts zog.

Es waren frühsommerliche, gut organisierte, abwechslungsreiche, anstrengende, aufregende und lustige Tage mit vielfältigem Programm und vielen neuen Kontakten, die mit einem Blick auf die HDCT und Faak bald weiter gepflegt werden.

Text: Gerda MSt.

Fotos: alle oben Erwähnten