30.05.-02.06.24 – Donnerstag: Trotz der Prognose “Weltuntergang” lachte die Sonne als die 7 Ladies mit 5 Harleys und einem Auto ausgestattet auf der Tankstelle in Lanzenkirchen zusammentrafen, wo LoH-Officer Dani alle mit Themen-Schlauchschals überraschte.
Nach einem gemütlichen Kaffeetschi machten sich dann alle hinter ihr als Roadcaptain auf den Weg in den Süden. Ab Ilz wurde auf die Autobahn verzichtet und lieber auf steirischen Straßenjuwelen weiter geschunkelt, um gleich nach der slowenischen Grenze ein Päuschen einzulegen. Weiterhin führte dann Roadkäppchen Gerda das Grüppchen nach Kroatien, wo bis Varazdin die Tankstellen zwar nicht mit WCs, dafür aber mit unfreundlichen Angestellten ausgestattet sind .. bis man im Hotel Gus hinter Varazdin zwar leider keinen Kaffee, dafür aber wenigstens ein WC angeboten bekam. Und schon ging es weiter nach Zagreb ins Hotel Admiral. Wettertechnisch eine Punktlandung, weil am Weg dahin der Himmel immer schwärzer wurde. Nach einer Juhu-wir-sind-gut-angekommen-Runde wartete ein köstliches Abendessen auf die Ladies, nach dem sie auch noch von einer LoH des Pleter Chapters zu einem Schlaftrunk Gesellschaft bekamen.
Freitag: Durch die Nacht regnete es, sodaß der Morgen nach einem ausgiebigen Frühstück für einen Anstandsbesuch in Regenhaut beim Dealer genutzt wurde. Wegen der Wettervorhersage wurde dann die Autobahn gewählt, wo man sich schon vor Karlovac an der Tankstelle der Saunabekleidung entledigt hat. Bei Zuta Lokva wurde die Autobahn verlassen und gleich in ein Reise-Gasthaus für eine kleine Mittagsstärkung eingefallen. Danach wartete bereits eine wunderschöne, kurvige Schluchtstraße bis Senj auf die Harleys, wo dann auf die Magistrale eingebogen wurde, unten das Meer, oben der Velebit, und hin und wieder eine Brise Meeresduft in der Nase. Die Fähre in Stinica wartete schon auf den kleinen Tross und auf der kurzen Überfahrt kam schon Urlaubsfeeling auf. Bereits dort wurden die LOHs von der Event-Fotografin geknipst (zu betrachten in der Raber Zeitung). Auf der Insel wurde direkt das Hotel Imperial Valamar zum Einchecken angesteuert, und es ging gleich auf die Terrasse der Gin-Bar zum endlich-bin-ich-da-drink. Dank Zimmer-upgrade hatte jede Lady ihren eigenen Schlafraum und ein eigenes Bad.. herrlicher Luxus. Nachdem sich alle Ladies aufgefrischt hatten, wurde das Dock69 per pedes angesteuert um das Event-T-Shirt und die Moto Queen Karte abzuholen. Und schon ging es wieder zurück zu einem phänomenalen Buffet im Hotel. Der Verdauungsspaziergang führte durch die Rab city und den Absacker haben die Damen noch im Forum bei der Willkommen-Party eingenommen, wo Barbie an den turntables stand und sie auch noch das Pleter Chapter getroffen haben.
Samstag: Für die echten Touries wurde eine Führung durch die Stadt Rab organisiert, die wegen der Inselrundfahrt schon recht früh angesetzt war. Und doch haben sich 4 Ladies eingefunden, um etwas Kultur und Geschichte zu tanken, viele Fotos zu machen und dann ins Haus der Rab-Torte zum Verkosten und Shoppen einzufallen. Gleich danach begann schon die Aufstellung zum „defile“. Bis zur Abfahrt war noch Zeit, und so wurde Rab-Torten-Eis verköstigt und eine Gruppe der Motorradfreunde Kärntens getroffen. Dann ging das Spektakel los.. 2 unserer Ladies haben sich die Rundfahrt gegönnt und wurden nach einer kleinen Ausfahrt zum Moto Klub Rab gebracht, wo sie mit kobasice und fritule versorgt wurden. Dann ging es zum Strand Pudarica zur Beachparty .. von der unsere beiden Ladies fast als Letzte wieder zurück nach Rab kamen. Der Rest der Gruppe hatte es sich am hoteleigenen Strand bei Cocktails und Sonnenliegen gut gehen lassen, dem eine kleine Shoppingtour gefolgt war.
Beim Abendbuffet versammelten sich wieder alle und gemeinsam wurde danach wieder die Stadt zum Flanieren angesteuert, wo sich drei wackere Ladies das erste von drei Rockkonzerten genehmigten. Man kann den MTC Felix Arba nur gratulieren zu so einem tollen int. Female Bikers Event!
Sonntag: Ein letztes Mal stärkte man sich am Frühstücksbuffet um dann pünktlich die Heimreise anzutreten. Es ging zurück zur Fähre, und dann wieder mit vielen anderen Bikerinnen die Magistrale entlang und den Velebit hinauf zur Autobahn, die dann nicht mehr verlassen wurde um zügig nach Hause zu kommen. Die letzte Pause war in Arnwiesen, wo auch gleich ausgiebig verabschiedet wurde. Um unser “wenn Englein reisen …” einmal mehr zu strapazieren … das Wetter hat uns bis auf einen Ausrutscher die ganze Zeit verwöhnt und zu einer tolle Reise beigetragen, sodaß diese 1.200 km lange LOH-Ausfahrt ein ereignisreicher, lustiger, gleichzeitig anstrengender und entspannender Kurzurlaub für alle war.
Text: Gerda MSt (Historian)